Sonntag, 17. September 2017

Wer bin ich! Und viel wichtiger ist die Frage wer seid ihr und was macht ihr in meinem Leben?

Da dies meine Worte sind kann jeder sich jedes Wort nehmen und behalten, egal für wie richtig oder falsch es gehalten wird.

WER BIN ICH?

Diese Frage stellen sich wohl die Meisten im Leben irgendwann. Oder auch nicht. Wer weiß das schon.

Ich habe mir diese Frage gestellt, oder besser gesagt: ich stelle mir die Frage in letzter Zeit oft. Hintergrund dafür ist eine Krankheit, besser gesagt meine Krankheit. Interessant an dieser Frage ist allerdings die Antwort die ich bisher noch nicht gefunden habe. Diesen Blog schreibe ich für mich und hier möchte ich auch mein Leben für mich erklären. Ich möchte gern wissen wer ich bin und deswegen muss ich für mich erfahren, wer ich war.

GEBOREN 1980

aus heutiger Sicht ein alter Mann. Aber damals jung, unbefleckt und ohne Erfahrung. Meine Kindheit würde ich als "glücklich" beschreiben. Ich bin in einer guten Familie groß geworden. Lebte damals auf einen großen Grundstück im Osten von Deutschland. Zu der Zeit war Deutschland noch gespalten. Aber mich hat es damals nicht interessiert und die Debatte heute interessiert mich weniger. Menschen aus dem Osten werden es bestätigen: Im Osten hatte man nichts, aber das hatten wir zur genüge, um glücklich zu sein! Ich würde auch sagen, dass ich mich wenig an meine Kindheit erinnern kann, allerdings die Erinnerungen die ich hatte waren alle samt schön. Die Hofarbeit mit meinem Vater und meinem Opa. Die endlose Weite vor unserer Haustür. Das Spielen mit dem Nachbarsjungen. Ich denke die ersten 10 Jahre meines Lebens liefen einfach nur perfekt. Eine Sache an die ich mich komischer Weise immer wieder erinnere, ist ein Zoobesuch mit meiner Familie. Mein Vater posierte für ein Foto mit einem Babytiger. Dieses Bild bleibt. Eine weitere Sache an die ich mich aus dieser Zeit erinnere ist meine Oma und mein Opa aus Vetschau. Sie starben jung. Aber dennnoch bleiben beide in meinen Erinnerungen.

EIN JUNGE WILL ERWACHSEN WERDEN

*Fortsetzung folgt in den nächsten Tagen

Sonntag, 7. Juli 2013

Rauch Ära

Rauchen .... Das Ende einer Ära!

Nun ja ... Ich muss immer noch schauen welcher verhängnisvolle Tag es war. Es war der 25.06.13! An diesem Tag endet eine Ära. Meine Rauch - Ära, aka die Schachtelregel am Tag ist gebrochen^^. Ok ich muss dazu sagen, ich wollte eigentlich nicht aufhören zu rauchen. Letztlich war es mir egal. Aber ( wie Ich ABER Sätze liebe^^) ein lieber Kollege wollte unbedingt eine Wette. Der Inhalt der Wette war einfach. 2 Jahre keine Zigaretten, ansonsten kostet dich der Spaß 1200€.

So gesehen war diese Wette fair, wenn man in meinem Fall 10 Monate nicht raucht. 

Mir war es gar nicht so bewusst, aber ich habe im Monat echt um die 120 - 150€ ausgegeben. Für Zigaretten, etc. Nun gut es gehörte ja auch zu meinem Leben und ich bezeichnete es als ... .

Ich bin gerade ratlos! Als was habe ich das Rauchen gesehen? Hobby? Nein, ein Hobby war es nicht. Zeitvertreib? Nein, ich war einer dieser Stressraucher! - Ich habe bei Stress mehr geraucht als normal. Sozusagen habe ich immer geraucht. Teilweise bin ich sogar nachts aufgewacht und habe geraucht.

Ich denke ich war mir sogar bewusst, dass ich eine Sucht hatte, dass ich süchtig bin. Es war mein Laster! Ich denke das passt. Es war mein Laster - gemäß dem Motto: Jeder Mensch braucht ein Laster ;) Gern habe ich mir eingeredet, dass ich ja nicht trink und keine "anderen" Drogen nehme - und das es somit ok ist.

Also es gehörte zu meinem Leben, und es war mein Laster. 

Aber gut jetzt. Ich hab aufgehört und denke mal es war nicht meine schlechteste Entscheidung. Anfangs hatte ich echt angst, dass der Entzug die üblichen Erscheinungen mit sich bringt... OK eigentlich habe ich mich drauf eingestellt, dass ich den ganzen Spaß 8 - 9 Stunden durchhalte und dann war es das. Aber, nein. Ich gebe zu die Nicorette hat mir sehr geholfen in den Anfangszeiten und sooo einfach wollte ich es meinem Wettpartner auch nicht machen, dass er sich 1200€ verdient. Im Großen und Ganzen ist der Kaugummi doch eigentlich ein Betrug.

Man raucht keine Zigarette man kaut halt sein Nikotin 

Wenn ich allerdings den Werdegang so verfolge, also mein Kaugummi und ich, stell ich gern fest, dass es im Laufe der Zeit dann doch erfolgversprechend ist. Das hat zum Einen den Grund, dass das Kauen mit der Zeit nervig ist, die Intervalle zwischen den gekauten Zigaretten immer länger werden und zum Anderen, dass sich trotz des Nikotinkaugummis das Allgemeinwohl verbessert.

Ich hatte angst davor die "Nebenwirkungen" des Rauchens erleben zu müssen 

Ich habe in dem Moment, als ich aufhörte, natürlich gegoogelt was so passiert, wenn man aufhört. Es war der Horror schlecht hin. Herzrasen, Unruhe und Zitteranfälle waren schon die harmlosen Effekte des rauchfreien Daseins. Ich glaube jeder der wirklich aufhören möchte wird davon auf jeden Fall abschreckt. Glücklicherweise unterbindet der Kaugummi dies ein wenig. Ich muss aber zugeben, teilweise sind sie dann doch da. Vor allem abends und nachts fehlt mir was. Aber es ist auszuhalten und irgendwie freu ich mich auch schon wie es mit mir und meinen 2 Jahren als Antiraucher weitergeht.

Die ersten 2 Wochen sind geschafft und auch wenn es keinen interessiert aber ich bin Stolz auf mich

*Anmerkung* - Fehler aller Art dürfen ohne Nachfrage genutzt werden^^